1941–1943

1941 zwangen ihn materielle Gründe, in Krefeld eine Stellung anzunehmen, die ihm Georg Muche vermittelt hatte.

Über Perugia, Florenz und Cortina d’Ampezzo kehrte Peiffer Watenphul wieder nach Deutschland zurück. Er übernahm am 1.April 1941 die Leitung der Zeichen- und Malklasse an der höheren Fachschule für textile Flächenkunst in Krefeld. Hier traf er mit Georg Muche, Heinz Trökes sowie Gerhard Kadow zusammen und besuchte des Öfteren Schlemmer in Wuppertal. Am Wochenende war er meistens bei seiner Mutter in Essen. Die seelischen Spannungen und die Nächte im Luftschutzkeller machten es Peiffer Watenphul unmöglich zu malen, so entstanden in der Krefelder Zeit nur einige Aquarelle.

Eine mütterliche Freundin wurde für ihn Josephine Eskens, seine Nachbarin in Krefeld, mit der er tagsüber seine Kriegsmahlzeiten kochte und nachts zusammen im Luftschutzkeller saß. Nach dem Luftangriff auf Krefeld im Juni 1943, bei dem er sein Atelier mit vielen Bildern verlor, ging er im Sommer zuerst nach Wien und dann nach Salzburg.